Was ist zu beachten?
Plane bitte für die Erstbehandlung 1 ½ bis 2 Stunden ein. Beachte bei der Terminplanung, dass dein Pferd eventuell nach der Behandlung mehrere Tage nicht geritten oder voll belastet werden darf. Der genaue Zeitraum wird nach der Behandlung besprochen, zusammen mit weiterführenden Behandlungen durch den Besitzer und Trainings-Tipps. Ebenso ob weitere Behandlungen zeitnah oder andere ergänzende Therapien ratsam sind.
Wann darf dein Pferd nicht behandelt werden?
Ist dein Pferd krank, hatte es zum Beispiel kürzlich eine Kolik, eine Infektion oder ist verletzt, muss ein Termin in Absprache mit dem Tierarzt gefunden werden. Lahmt das Pferd akut, muss zuvor Rücksprache mit einem Tierarzt gehalten werden, dass der Behandlung nichts im Wege steht.
Bei Gabe von Medikamenten, wie Scherzmitteln, ist eine Behandlung erst 14 Tagen nach Absetzen des Medikamentes möglich, da es sonst zu Fehlinterpretationen durch ein verändertes Schmerzempfinden kommen kann.
Bei einer Impfung oder Wurmkur-Gabe sollten ca. 10 Tage vor und danach Abstand zum Behandlungstermin eingehalten werden. Gleiches gilt für eine Sedierung, da die Behandlung auch großen Einfluss auf den Stoffwechsel des Pferdes haben kann.
Ist eine Zahnbehandlung geplant, so ist es sinnvoll die osteopathische Behandlung 14 Tage danach zu terminieren.
Sinnvoll ist es einen Behandlungstermin kurz vor dem Hufschmied- oder Sattler-Besuch zu wählen, so kann der Huf- oder Sattel-Experte eine bessere Einschätzung zur entsprechenden Bearbeitung treffen und die Heilung kann zusätzlich gefördert werden.
In der frühen oder späten Trächtigkeitsphase kann eine osteopathische Behandlung zum Abort führen und ist deshalb nicht empfohlen.
Ist dein Pferd erst frisch umgezogen, oder hat sich in der Gruppenzusammenstellung etwas verändert, gönne deinem Pferd eine angemessene Eingewöhnungsphase, damit es die Behandlung auch annehmen kann.
Was ist wichtig am Tag der Behandlung?
Für ein eine effektive Behandlung sollte ein ruhiges Umfeld geschaffen werden, deshalb sollte der Termin nicht zu Fütterungszeiten oder zur Weiderausbringzeit gewählt sein.
Wichtig ist ein trockener Platz mit etwas Bewegungsraum, damit das Pferd zwischendurch auch mal „ausschütteln“ kann.
Ebenso ist wichtig, dass das Pferd trocken und sauber ist, damit ich als Therapeut eine genaue Anamnese stellen kann. Dazu gehört unter anderem die Fellbeschaffenheit, die Aufschluss über kleine Veränderungen im Gewebe geben kann.
Bitte öle deinem Pferd nicht die Hufe ein, da dem Therapeuten die Gliedmaße aus der Hand rutschen kann und dadurch eine Verletzungsgefahr für Therapeut und Pferd besteht.
Hinweis im Sinne §3 des Heilmittelwerbegesetzes: Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind.
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